Ergebnisse der Zwischenanalyse

Personal Training -BIA-Test

“……… uuund wir haben ein Ergebnis”

Dreizehn Trainingseinheiten habe ich mit meiner Trainerin bis Heute durchgeführt. Beim FPZ-Training waren die Rückenmuskulatur, seitliche Bauchmuskulatur rechts und links sowie die Rotationsmuskulatur recht und links der Schwerpunkt. Hierbei sind die Gewichte am Anfang relativ gering gewesen, um die Bewegung und Haltung am jeweiligen Gerät zu verinnerlichen. Bei jedem Training gehörte also das FPZ zu meiner täglichen Routine. Die Gewichte wurden kontinuierlich erhöht. Somit wurden die jeweilige Muskelpartie bis zur Ermüdung beansprucht. Gewicht an dem Gerät oder die darin verbrachte Zeit spielen eine untergeordnete Rolle. Wichtig war es am Anfang sich an das Gerät zu gewöhnen und die Bewegung zu verinnerlichen. Ob ich nun zwei Minuten durch powerte oder bei höheren Gewichten nur nach knapp einer Minute aufgeben durfte (musste) ist unwichtig. Die Ermüdung der Partie ist hier entscheidend. Mal konnten wir von einem auf das andere Training mit einer größeren Belastung arbeiten. Ein anderes mal mussten wir das vorherige Gewicht einfach wiederholen. Sobald die Bewegung unsauber wurde, oder ich mit Schwung versuchte zu tricksen, hat meine Trainerin erkannt, dass der Muskel erschöpft ist und konnte somit einschätzen, ob sie bei der nächsten Einheit das Gewicht um beispielsweise 5 Kilo erhöhen kann, oder nur um 2,5 kg.

Eine kurze Erinnerung zu den Werten der Erstmessung vor dem FPZ Training. Mein Rückenstrecker (Rückenmuskulatur) lag 40% unter normal, Rotation rechts - 32%, links -27%. Die Neigung nach rechts bei -11% und nach links -19%. Das Ergebnis meiner Trainerin war klar: Bevor das Lauftraining begonnen werden kann, müssen diese Muskeln aktiviert und Muskelmasse aufgebaut werden. Nur so kann ein gesunder und ökonomischer Laufstil geübt werden, um das Verletzungsrisiko gesenkt werden.

Die FPZ Einheiten begleiten mein Training und sind immer am Ende der jeweiligen Stunde. Ich habe verschiedenste Übungen im Training gehabt, die mir als erstes ein sicheren Tritt, koordiniertes laufen und vor allem das Aktivieren der Muskeln standen im Vordergrund. Ihr müsst wissen, ich als Büromensch, komme selten in die Gelegenheit den Po Muskel zu gebrauchen. Oder vielleicht den Schienbeinmuskel zu nutzen. In meiner ausschließlich sitzenden Tätigkeit und vor allem unsportlichen Lebensweise belastete ich meinen Körper zu einseitig.

Für mich zeigte sich zum ersten mal ein logischer Zusammenhang zu den Tests zu Beginn meines Trainings. Hier ist das BIA und das FMS. Hier konnte Sibylle Nies meine Ausgangslage definieren. Sie sieht aus dem FMS (Functional Movement Test) welche Bewegungen sie mir antrainieren, oder korrigieren muss. Mit dem BIA sieht sie in welcher körperlichen Verfassung, ich welche Intensität, aushalten kann. Die FPZ Erstmessung zeigt welche Muskelgruppen, welche defizite aufzeigen.

Es ist damit nur ein Gradmesser, der mir meinen Erfolg aufzeigt, sondern eine Kontrolle über meine Entwicklung und die Gestaltung der Trainingseinheiten. Sicher hat Sibylle Nies ein gutes erfahrenes Auge und wir kennen uns auch schon mittlerweile gut. Sie kann gut Einschätzen welche Belastungen ich aushalte. Untermauern wollen wir beide das aber durch harte Fakten, um einen klareren Ausblick zu haben. Die Gewichte an den FPZ Geräten wurden mal weniger, mal mehr, jedoch immer kontinuierlich gesteigert. Doch wie habe ich mich verändert? Kann man schon etwas sehen oder fühlen? Meine Persönliche Einschätzung sind da folgende: Ich habe ein zwei mal gesagt bekommen, dass ich anders stehe und anders auftreten würde. Ich selber sehe aber immernoch die selbe Person im Kopf zu Beginn des Trainings morgens im Spiegel. Auch bin ich vom Bild der Kalender Models noch weit entfernt. Denkt jetzt bloß nicht ich wäre jetzt plötzlich aufgepumpt, Nein wahrlich nicht. Aber ich bemerke eine gesteigerte Kondition (Zwölf Stockwerke, stellen langsam ein kleineres Problem dar) und das ich immer größere Gewichte im FPZ bewältige. 
Um die emotionale Einschätzung aller zu reduzieren und den Erfolg zu verifizieren haben wir den FPZ Test noch einmal gemacht.

Die Zwischenanalyse
Ich wurde wie in der Ausgangsanalyse in das Gerät fest angespannt und durfte drücken, was der Körper hergab. Wie sind die Zwischenergebnisse? “Ich kann Stolz auf mich sein!”, sagte Sibylle Nies. Es ist auch ein wichtiges Signal für meine Motivation.
Mein Rückenstrecker hat sich von -40% auf nur -5% verbessert. Damit bin innerhalb vier Wochen Trainings vom unteren Referenzbereich in den mittleren Referenzbereich gewandert.
Rotation rechts ist von -32% auf nur noch -2%, links von -27% auf -16%. Auch hier bin ich ab jetzt, im mittleren Referenzbereich. Meine Neigung nach rechts von -11% auf 1% und nach links von -19% auf -4%.
Ich habe mich vom tiefroten Bereich in den den gelben Bereich vorgearbeitet. Klar, werde ich diese Leistungssteigerung nicht jeden Monat haben. Aber die konsequente und individualisierte Durchführung hat dazu geführt, dass ich nicht nur stabiler und kräftiger bin sondern ich mich im Alltag auch wesentlich fitter fühle. Allerdings ist das Kräfteverhältnis meiner Bauch- / Rückenmuskulatur, Rotationsmuskulatur rechts/links und der seitlichen Bauchmuskulatur rechts/links sehr viel Entscheidender als die Leistungssteigerung der Muskeln. Dieses Verhältnis ist für die Stabilität die absolute Grundlage. Hier ist es wichtig das die vorderen und die hinteren Muskeln im Gleichgewicht sind sowie dass mein Schwerpunkt in meiner Körpermitte ist. Ihr erinnert Euch an das Segel? Bei mir waren die Bauchmuskeln stärker als die Rückenmuskulatur. Mein Bauch zog mich sozusagen nach vorne und ich lief krumm. Das ist jetzt durch das Training ausgeglichen worden. Im FPZ Training wurden die Bauchmuskeln im Verhältnis weniger trainiert als die Rückenmuskulatur. Die Rückenstrecker wurden also schneller stärker, bis sie mit den Bauchmuskeln konkurrieren konnten und sich das Verhältnis Bauch- zu Rückenmuskulatur gleich ist . Auch die seitliche Bauchmuskulatur und Rotationsmuskulatur sind jetzt in dem Bereich in der ein intensives und ausdauerndes Lauftraining gefahrlos durchgeführt werden kann. Die Messung ist nicht nur zur Motivation gedacht. Mit den neuen Daten wird mein Trainingsplan umgestellt. Statt jetzt Übungen zu  Bewegungsabläufen zu trainieren, wird jetzt stärker Ausdauer und Aufbau der Muskeln betrieben. Auch kann ich jetzt mehr und intensiver belastet werden. Ich komme so meinem Ziel Schritt für Schritt näher.

Das Zwischenergebnis des BIAs
Zusätzlich zum FPZ wurde auch das BIA durchgeführt. Beim BIA wird Fett, Muskelmasse und Wasser im Körper gemessen. Dies wird durch zwei Elektroden am Knöchel und Handgelenk, durch die ein schwacher Strom fließt, ermittelt. Bei diesem Test gab es wenige Veränderungen. Klar ist: die Muskelmasse ist angewachsen. Das ist aber zu erwarten gewesen. Schließlich habe ich davor kein Training ausgeübt. Auch hat sich dadurch der Körperfettanteil gesenkt. Was wiederum logisch ist. Durch Sport baut man schließlich Fett ab. Das Gewicht ist nur minimal geringer. Ich betone es an dieser Stelle gerne: Ich will nicht abnehmen, sondern fitter werden. Auch habe ich keine Ernährungsumstellung vorgenommen wie eine Low Carb Diät oder ähnliches. Meine Trainerin erkennt hier wie sehr die Belastung des Trainings sich auf meinen Körper auswirkt und ob sie intensiver werden kann, oder ob sie bremsen muss.

Alles in allem bin ich sehr, sehr glücklich. Die “Schinderei” lohnt sich. Die Ergebnisse sprechen für sich. Das Belastungstraining auf höherem Niveau kann jetzt richtig losgehen.