Vorstellung Marko Doerfler

“Sie machen nicht gerade viel Sport, oder?”

Ein Rückenschulungstag in der Arbeit. Eigentlich sollte es nur darum gehen den Mitarbeitern zu zeigen Lasten richtig zuheben und Rückengerecht zu sitzen. Eine reine Informationsveranstaltung der Berufsgenossenschaft. Dennoch sollte dieser Tag bei mir alles verändern.

Ich stelle mich kurz vor, Ich bin Marko Doerfler, 34 Jahre jung und arbeite in einem mittelständigen Unternehmen im Büro. 40 Stunden Woche. Bewusste Ernährung ist für mich das man vor allem auf Qualität achtet und es schlicht nicht übertreibt. Bewegung und das Thema Sport sind für mich, bis zu diesem Tag, kein Thema. Die klassische Motivation etwas zu verändern, ein hohes Gewicht, habe ich nicht. Freundschaftsdienstleistungen wie beim Umzug helfen oder ähnliches habe ich stets bewältigen können. Außerdem steht im Vordergrund das Leben zu genießen. Sport hat für mich immer etwas mit Qual, Schmerz und Anstrengung zu tun. Nein, ich will das Leben genießen. Kalorien zählen? Ins Fitnessstudio rennen? Ich sah nie einen gewichtigen Grund dafür.

Das Ergebnis eines simplen Tests auf Arbeit und der nicht unhöflich gemeinte Kommentar des Leiters haben mich sehr ins grübeln gebracht. Unterentwickelter Gleichgewichtssinn und keine stabilisierende Tiefenmuskulatur. Nichts bedrohliches, keine Erkrankung, aber die Erkenntnis dass es nicht immer so weiter gehen könnte und eine Basis geschaffen werden sollte, dass ich auch in Zukunft das Leben genießen kann. Wenn ich die Chance habe etwas zum positiven zu Verändern, wieso nicht?

So habe ich beschlossen mich über Sport, Bewegung und Ausgleich zum Alltag zu informieren. Es scheint mehr als ein stetig wachsender Trend zu sein.

Als erstes das Internet. Viel zu viel Information für mich. Millionen Tipps und Möglichkeiten prasseln auf mich ein. Wie kann ich, der keine Ahnung von diesem Thema hat, Entscheiden was das “Richtige” und viel wichtiger, das Richtige für mich ist? Ich habe nach vielem googlen und Gesprächen im Freundes- und Bekanntenkreis es auf drei völlig verschiedene Wege eingegrenzt.

Die Erste Möglichkeit sind Video Trainer. Egal ob auf Youtube oder die Programme von Promis aus Internet und TV. Ganz bequem zu Hause. Meist in Verbindung einer Ernährungsumstellung oder Diät. Ich bestimme selbst die Häufigkeit und wieviel ich machen möchte. Auch muss ich das Haus für das Training nicht verlassen, denn der Trainer hat immer Zeit. Für mich ist es nicht das Optimale. Wer kontrolliert, in welcher Qualität ich die Übungen mache? Ich bin nun wirklich jemand, der bei Null anfängt. Wie individuell kann ein Programm sein, dass für Alle zugeschnitten ist? Dieser Video Trainer gibt mir ein Ziel vor, nicht ich dem Trainer.

Die zweite Möglichkeit ist das klassische Fitnessstudio. Hier gibt es sogar große Ketten, die sehr gut ausgestattet sind und 24/7 geöffnet haben. Das Zeitproblem scheint damit gelöst zu sein. Auch werden mir hier mit einer Vielzahl an Geräten, viele Möglichkeiten in die Hand gegeben. Vom Fahrradfahren bis hin zum klassischen “Muckis Pumpen” wird alles angeboten. So ging ich zu einem Fitnesstudio und habe mich beraten lassen. Geduldig und mit Fachwissen, hat man mir alles erklärt und gezeigt. Dennoch war ich nicht der Einzige Kunde, der Unterstützung und Rat benötigte. Ich merkte schnell, dass ich ein sehr starkes Bedürfnis habe an individueller Betreuung. Auch hier fühlte ich den Wunsch umfassender und vor allem Individueller beraten werden zu wollen. Auch Kontrolle darüber abzugeben wie die Steigerung oder die Variation des Trainings aussehen muss. Dies ist Notwendig, da ich ja nicht weiß, welche Muskelgruppen oder welche verschiedene Arten an Trainingsmöglichkeiten es gibt.

Somit blieb mir die Dritte Möglichkeit zur Prüfung offen. Der Personal Trainer. Ein Trainer nur für mich. Ohne Frage die Teuerste der drei Möglichkeiten. Durch mein Hobby Eishockey zu schauen bin ich auf P&K gestoßen, die dort das Athletiktraining der Falken Organisieren. Im Spot auf der Videowand bieten sie zusätzlich auch Personal Training an. So ging ich einfach mal hin, abends nach der Arbeit, so gegen 21 Uhr, in die Praxis. Der Eigentümer Thomas Motsch begrüßte mich, stellte sich vor und hat mich als aller erstes gefragt: “Nun, was wollen Sie eigentlich mit einem Training erreichen?” Die Frage war für mich gar nicht so leicht zu beantworten. Ich wollte auf der einen Seite “fitter” werden. Also einen Ausgleich zum Büroalltag haben. Gleichzeitig ein Training, das ganz individuell auf meinen jetzigen Ist-Zustand angepasst, kontinuierlich gesteigert wird und vor allem mit dem geringst möglichen Verletzungsrisiko. Geduldig und mit Ruhe hörte er sich alles an, zeigt mir sein Studio und erklärte mir die Möglichkeiten des Personal Trainings. Er stellt mir viele Fragen, zu meiner Person und meiner Lebensumstände und zeigt mir auf, was ich bis dato falsch gemacht habe und die Einschätzung der Rückenschulung auf Arbeit nicht falsch lag. Auch das, das kein Zustand sei, der so bleiben muss. Vielmehr dass mein Rücken und meine Muskulatur sich einfach an die Tätigkeit, nur im Büro zu sitzen sich angepasst hat. Am Ende sagte er mir folgendes: “Wissen Sie, Sie sollten versuchen einen Marathon zu laufen, oder zumindest einen Halbmarathon.” Diese Idee klang für mich so fremd und absurd. Ich antwortete: “Können Sie mich da hin bringen?” Auch bot er mir folgendes an: “Marko, lass Dich auf Deinen Weg begleiten. Lasse andere Dich begleiten, wie wir Dich begleiten. Melde Dich bei einen Lauf an und wir bringen Dich ans Ziel.”

Gesagt, Getan! Ich habe mich für den Wings for Life Run angemeldet und Physio und Kraftpotential GmbH in Heilbronn wird mich trainieren. Ich möchte Euch gerne einladen mich auf diesen spannenden Weg zu begleiten. Mit diesem Blog werde ich darüber berichten, meine Erfahrungen, meine Fortschritte und meine Rückschläge mit Euch teilen.

Zusätzlich binde ich Facebook und Instagram mit ein, um Euch so viele Einflüsse wie möglich geben zu können. Damit könnt Ihr hautnah dabei sein.

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